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Fragen & Antworten

FAQ: Häufig gestellte Fragen

 

  • Was bedeutet Photovoltaik Eigenverbrauch?
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  • Unter den Begriff „Eigenverbrauch“ fällt der Anteil des Solarstroms einer Photovoltaikanlage, der direkt vor Ort genutzt und nicht ins öffentliche Stromnetz gespeist wird. Aufgrund sinkender Einspeisevergütung und steigender Strompreise ist es für PV-Anlagenbetreiber wirtschaftlich vorteilhaft möglichst viel der selbst erzeugten PV-Energie selbst zu verbrauchen und den Strombezug vom Energieversorger zu minimieren. Dies kann zum einen durch einen intelligenten Stromverbrauch erreicht werden, das bedeutet eine zeitliche Anpassung des Verbrauchs an die Solarstrompoduktion.
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  • Wie funktioniert das solar-socket?
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  • Das solar-socket ist eine kompakte Photovoltaikanlage, bestehend aus Unterkonstruktion, Solarmodul und Modulwechselrichter zur Einspeisung in das elektrische Versorgungsnetz. Die Modulwechselrichter werden an der Unterkonstruktion befestigt und mit dem Anschlusskabel (mit Schutzkontaktstecker für die Steckdose) verbunden. Der Unterschied zu einer handelsüblichen Photovoltaikanlage besteht darin, dass der produzierte Strom nicht verkauft, sondern direkt von Ihren elektrischen Verbrauchern genutzt wird, wodurch sich Ihre Stromkosten entsprechend verringern.
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  • Warum sollte ich mir ein  solar-socket anschaffen?
  • Weil es einen Teil Ihres Haushaltsstroms produziert und die Ausgaben Ihrer Stromkosten senkt. Dieser Strom wird dann nicht in einem Kohle- oder Atomkraftwerk produziert.
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  • Wieviel Strom produziert das solar-socket?
  • Das hängt natürlich von der Sonneneinstrahlung ab. Es gibt für jeden Standort in Deutschland Werte der letzten Jahre, aus denen man den durchschnittlichen Ertrag errechnen kann. Für den Standort Freiburg ergibt sich für unser 305Wp PV-Modul (Neigung 30° - Ausrichtung Süd, keine Verschattung) eine Produktion von ca. 335 kWh pro Jahr. Bei einem üblichen Strompreis von 29 Cent den man als Endverbraucher mittlerweile für eine Kilowattstunde bezahlt, erspart man dadurch ca 95€ im ersten Jahr. Bleibt die Stromerhöhung bei derzeit 8% pro Jahr beträgt der Strompreis nach 20 Jahren durchschnittlich 1,0 € pro Kilowattstunde - die Kostenersparnis fällt also jedes Jahr höher aus.
  • Mit unseren Anlagen produzieren Sie ihren eigenen Strom für ca. 0,06€ pro KW/h
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  • Welche Anlagengröße ist für mich die Richtige, um meinen Eigenverbrauch zu maximieren?
  • Das hängt von Ihrem jährlichen Stromverbrauch und Ihrem Lastprofil (zeitlicher Verlauf der abgenommenen Leistung) ab. Sind Sie tagsüber zu Hause und verwenden elektrische Verbraucher, wie z.B. Waschmaschine, Spülmaschine, E-Herd auch bevorzugt zur Mittagszeit, dann erreichen Sie eine höhere Abdeckung zwischen Lastprofil und Stromerzeugung der Photovoltaikanlage. Ist hingegen tagsüber niemand im Haushalt, so deckt die PV-Anlage womöglich nur einen Teil der Grundlast, also den Stromverbrauch elektrischer Geräte, die ständig angeschaltet sind, wie z.B. Kühlschrank, Internetrouter, Standby-Geräte, Aquarium. Wir empfehlen daher die Größe der Solaranlage so zu wählen, dass Sie in etwa 20%  Ihres Jahresstromverbrauchs selbst produzieren können. D.h. wenn Sie beispielsweise einen Stromverbrauch von 3.000 kWh pro Jahr haben, können Sie das Produkt solar-socket mit 610 WP verwenden und etwa 670 kWh selbst erzeugen. 
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  • Was bedeutet eigentlich die Angabe „Wp“ bei den Solarmodulen?
  • Um die Leistung der Solarmodule vergleichen zu können, hat man sogenannte „Standard Test Bedingungen“ definiert. Der Wert „Watt peak“ (Wp) gibt dann die maximale Leistung der Module in Watt an. Tatsächlich erreichen die Module diese Maximalleistung aber nur an wenigen Stunden im Jahr und bei optimalen Bedingungen (senkrechte Einstrahlung, klare Luft, 25 Grad Celsius Zelltemperatur)
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  • Sind monokristalline Module besser als polykristalline Module?
  • Solarmodule bestehen aus einer Vielzahl von Zellen, die miteinander verschaltet werden. Monokristalline Zellen unterscheiden sich hinsichtlich der Herstellungsprozesses von polykristallinen Zellen. Äußerlich kann man den Unterschied erkennen, da monokristalline Zellen schwarz schimmern 305 WP und 610 WP Anlage, währen polykristalline Zellen blau sind 280 WP und 560 WP Anlage. Mehr als 90 Prozent aller Anlagen bestehen aus polykristallinen Modulen, da hier das Preis-/Leistungverhältnis besser ist.
    Monokristalline Zellen haben zwar einen höheren Wirkungsgrad, was aber nur zu einem geringeren Flächenbedarf führt. Generell ist der Ertrag aus mono- und polykristallinen Modulen mit gleicher Watt peak Leistung identisch.
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  • Was ist der Unterschied zwischen Plug and Play Anschluss und PV Netz-Anlage?
  • Von einem Plug and Play Anschluss sprechen wir, wenn der Wechselrichter per Steckerkabel über eine Steckdose an das Hausstromnetz angeschlossen wird. Das funktioniert gleich wie Einstöpseln eines Staubsaugers und kann von jedermann selbst vorgenommen werden.
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  • Was ist der Unterschied zwischen einem Modulwechselrichter und einem String Wechselrichter?
  • Alle Wechselrichter richten den von den Solarmodulen produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um. Modulwechselrichter werden in der Regel direkt hinter dem Solarmodul installiert. Für jedes Solarmodul wird ein Modulwechselrichter verwendet. Das hat verschiedene Vorteile hinsichtlich der Sicherheit und dem Ertrag. Bei mehreren Solarmodulen werden die Modulwechselrichter einfach miteinander verbunden – der „letzte“ Wechselrichter kann dann einfach über ein Steckerkabel mit der Steckdose verbunden. Dahingegen werden an sogenannte String Wechselrichter mehrere Sdolarmodule angeschlossen, die zuvor über Kabel miteinander verbunden werden. String Wechselrichter für kleine Anlagen werden in der Regel im Hausanschlussraum neben dem Zählerkasten installiert. Im Gegensatz zu Modulwechselrichtern bieten diese Geräte häufig die Möglichkeit der Leistungsüberwachung via Internet.
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  • Ist das erlaubt?
  • In Deutschland sind die Energieversorger gesetzlich verpflichtet, Photovoltaikanlagen an das öffentliche Stromnetz anzuschließen. Es müssen allerdings die gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien der Netzbetreiber beachtet werden.
    In Deutschland besteht die Pflicht, ausnahmslos alle stromerzeugenden Anlagen, die an das Hausnetz angeschlossen werden, beim Netzbetreiber zu melden. Den Anschluss per Steckdose lehnen die meisten Netzbetreiber mit Hinweis auf die VDE 100 ab. In einer neuen Version der VDE-Norm DIN VDE 0100-551 wird der Anschluss von Solar-Stecker-Geräten geregelt und der Anschluss per Steckdose erlaubt. Mit dieser Änderung können Laien stromerzeugende Geräte in jedem Stromkreis normgerecht anschließen.
     
  • Wie und wo kann ich mein solar-socket anmelden?
  • Zuständig ist der Netzbetreiber, der an Ihrem Wohnort zuständig ist. In der Regel ist das ein Tochterunternehmen Ihrer Stadtwerke. Dort können Sie auf jeden Fall den Netzbetreiber erfragen. Häufig bieten Ihre Stadtwerke auf Ihren Internet Seiten auch schon die notwendigen Formulare an. Bei den technischen Fragen dieser Formulare können wir Sie gerne unterstützen.
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  • Kann ich die Vergütung nach dem EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) bekommen?
  • Klar, wobei das erst ab einer Anlagengröße von 1,7 kWp sinnvoll ist. Dann kann auch die in dem Preis enthaltene Umsatzsteuer von 19% zurückgefordert werden, was natürlich ein großer Vorteil ist.
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  • Gibt es Fördermittel beim Kauf einer Anlage?
  • Ja die gibt es, fragen sie bitte bei ihrem Netzbetreiber oder Stadt Komune nach.
     

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